Einfach Stichwort eingeben und sich inspirieren lassen.
Was fressen Eichhörnchen eigentlich – und was sollten sie besser nicht bekommen? Die kleinen Nager sind wahre Ernährungsexperten: Ihre Nahrung reicht von Nüssen und Samen über Obst bis hin zu tierischer Kost.
Wer Eichhörnchen im Garten füttern möchte oder einfach mehr über ihre natürliche Ernährung erfahren will, findet hier einen umfassenden Überblick.

Eichhörnchen gehören zu den bekanntesten Nagetieren unserer Wälder und Gärten. Ihre geschickte Futtersuche, ihr Vorratsverhalten und ihre Kletterkünste machen sie zu faszinierenden Beobachtungsobjekten – besonders, wenn es ums Fressen geht.
Eichhörnchen sind tolle Kletterer. Sie leben meist in den Baumkronen. Sie bauen Nester aus Ästen und Blättern, um ihre Jungen zu versorgen.
Sie sind tagsüber aktiv und sammeln nüsse für eichhörnchen. So bereiten sie sich auf den Winter vor.
In den nächsten Abschnitten erfahren Sie mehr über die Ernährung von Eichhörnchen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie diese Tiere unterstützen können.
Eichhörnchen sind Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzlicher Nahrung. Je nach Jahreszeit variiert ihr Speiseplan: Während Nüsse und Samen eine wichtige Energiequelle darstellen, ergänzen Früchte, Pilze und gelegentlich tierische Nahrung das Angebot.
Nüsse: Haselnüsse, Walnüsse und Eicheln liefern gesunde Fette und Energie
Samen: etwa von Sonnenblumen, Fichten oder Kürbissen
Obst und Beeren: Äpfel, Kirschen, Brombeeren oder Trauben
Pilze und Knospen: werden oft direkt von Bäumen gesammelt
Tierisches: in Ausnahmefällen auch Insekten oder Vogeleier
Eichhörnchen legen außerdem Vorräte an, die sie im Winter gezielt wiederfinden – ein Verhalten, das für ihr Überleben entscheidend ist.
Nüsse zählen zu den wichtigsten Nahrungsmitteln für Eichhörnchen. Sie liefern viel Energie, die die Tiere für ihre aktive Lebensweise benötigen – besonders im Herbst, wenn Vorräte für den Winter gesammelt werden.
Durch den hohen Nährstoffgehalt tragen Nüsse entscheidend zur Fitness und Widerstandskraft der Eichhörnchen bei.
Neben Nüssen gehören auch Obst und Gemüse zur natürlichen Ernährung der Eichhörnchen. Besonders im Sommer, wenn die Auswahl groß ist, nutzen sie das reichhaltige Angebot.
Früchte wie Äpfel, Himbeeren und Trauben liefern nicht nur Energie, sondern auch wichtige Vitamine und Flüssigkeit. Auch Gemüse steht auf dem Speiseplan – etwa Mais, Karotten oder Tomaten. Diese Bestandteile ergänzen die Nahrungsvielfalt und helfen, den Bedarf an Mineralstoffen und Ballaststoffen zu decken.
Indem sie unterschiedliche Pflanzenbestandteile fressen, sorgen Eichhörnchen für eine ausgewogene Ernährung – besonders wichtig in der Zeit der Jungenaufzucht und vor dem Winter.

Samen und Körner liefern Eichhörnchen wichtige Nährstoffe. Sie enthalten hochwertige Fette, pflanzliches Eiweiß, Vitamine und Mineralien – ideal für Energie und Widerstandskraft. Besonders in den Übergangszeiten, wenn Nüsse knapp sind, bilden sie eine wertvolle Ergänzung im Nahrungsspektrum.
Geeignete Sorten sind Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam und Buchweizen. Diese Körner liefern Energie und fördern die Verdauung. Vor allem Sonnenblumenkerne werden häufig angenommen, sollten jedoch nur in kleinen Mengen angeboten werden, da sie sehr fettreich sind.
Wichtig ist die richtige Dosierung: Samen und Körner sollten nie den Hauptbestandteil der Ernährung bilden, sondern ergänzend gefüttert werden. Etwa ein Fünftel der täglichen Futtermenge gilt als sinnvolle Orientierung. So bleiben die Tiere gesund und fit – ohne einseitige Ernährung oder Übergewicht.
| Samen und Körner | Nährstoffe | Empfohlene Portionsgröße |
|---|---|---|
| Sonnenblumenkerne | Proteine, Fette, Vitamin E | 1-2 Teelöffel pro Tag |
| Leinsamen | Omega-3-Fettsäuren | 1 Teelöffel pro Tag |
| Buchweizen | Ballaststoffe, Proteine | 1-2 Teelöffel pro Tag |
| Sesam | Kalzium, Magnesium, Eisen | 1/2 Teelöffel pro Tag |
| Kürbiskerne | Zink, Antioxidantien | 1 Teelöffel pro Tag |
Fertige Futtermischungen können die Ernährung von Eichhörnchen sinnvoll ergänzen – vor allem in Gärten oder bei regelmäßiger Fütterung. Sie enthalten meist eine Kombination aus Nüssen, Kernen, Getreideflocken und getrocknetem Obst. Wichtig ist dabei die richtige Zusammensetzung: hochwertig, ohne Zusatzstoffe und möglichst naturbelassen.
Gute Mischungen enthalten verschiedene Nusssorten wie Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln. Ergänzt werden sie durch Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen. Getrocknete Apfelstücke oder Beeren sorgen für zusätzliche Nährstoffe und Abwechslung. Hafer- oder Weizenflocken liefern schnell verfügbare Energie.
Achten Sie bei der Auswahl auf Mischungen ohne Zuckerzusatz, Salz oder künstliche Aromen. Auch Füllstoffe wie Erdnussschalen oder minderwertige Zutaten sollten nicht enthalten sein. Wer möchte, kann solche Mischungen auch selbst zusammenstellen – so lässt sich gezielt auf Qualität und Frische achten.
| Nährstoff | Bedeutung für Eichhörnchen | Enthalten in Eichhörnchen-Futtermischungen |
|---|---|---|
| Proteine | Für Wachstum und Erhalt der Muskelmasse | Nüsse, Samen, Getreide |
| Fette | Liefern Energie und unterstützen den Stoffwechsel | Nüsse, Samen |
| Kohlenhydrate | Versorgen mit schnell verfügbarer Energie | Getreide, getrocknetes Obst |
| Vitamine & Mineralstoffe | Für eine gesunde Entwicklung und Immunabwehr | Getreide, getrocknetes Obst, Samen |
Mit einer ausgewogenen Eichhörnchen Futtermischung decken Eichhörnchen ihre Nährstoffbedürfnisse. Sie bleiben gesund und aktiv. Fertige Mischungen sind eine praktische Lösung für die Ernährung der Tiere.
Nicht alles, was Menschen mögen, ist auch für Eichhörnchen verträglich. Manche Lebensmittel können den Tieren ernsthaft schaden – sie führen zu Verdauungsproblemen, Kreislaufbelastungen oder langfristigen Gesundheitsschäden.
Besonders gefährlich sind Schokolade, stark gesalzene Snacks oder gewürzte Speisereste. Der in Schokolade enthaltene Stoff Theobromin ist giftig für Eichhörnchen. Salz belastet den Organismus und kann zu Nierenschäden führen. Auch manche Nüsse wie Macadamia oder rohe Cashewkerne gelten als ungeeignet – sie enthalten Stoffe, die Eichhörnchen nicht vertragen.
Auch Futterreste aus dem Haushalt oder Lebensmittel mit Schimmel, Zuckerzusatz oder Konservierungsmitteln sollten vermieden werden. Wer Eichhörnchen helfen möchte, setzt besser auf natürliche, frische und artgerechte Nahrung – abgestimmt auf ihren empfindlichen Stoffwechsel.
Eichhörnchen als gelegentliche Nesträuber: Während der Brutzeit verteidigen viele Vögel ihr Nest besonders energisch – auch gegen Eichhörnchen. Der Grund: In seltenen Fällen fressen Eichhörnchen Eier oder Jungvögel, wenn sich eine Gelegenheit bietet.
Dieses Verhalten ist jedoch kein Einzelfall: Viele fleischfressende Säugetiere wie Marder, Marderhunde, Füchse oder Waschbären nutzen ebenfalls solche Nahrungsquellen.
Auch manche Vögel selbst, etwa Sperber, Dohlen oder Spechte, räubern gelegentlich Nester, um ihre eigenen Jungen zu versorgen.
Eichhörnchen am Futterplatz zu beobachten, ist ein besonderes Erlebnis. Damit die Fütterung den Tieren wirklich hilft, sollte sie gut durchdacht sein – mit Blick auf Sicherheit, Hygiene und Nährstoffbalance.
Ideal sind ruhige, erhöhte Futterstellen in der Nähe von Bäumen. Dort fühlen sich die Tiere sicher. Das Futter sollte täglich kontrolliert und regelmäßig ausgetauscht werden, um Schimmel oder Verderb zu vermeiden.
Am besten eignen sich fertige Futtermischungen aus Nüssen, Samen, getrocknetem Obst und Getreide. Ergänzend können Sie frisches Obst oder Gemüse anbieten – aber bitte in kleinen Mengen und möglichst unbehandelt. Wichtig ist auch die richtige Portionierung: zu viel Futter kann träge machen oder Krankheiten begünstigen.
Direkten Kontakt sollten Sie vermeiden – Eichhörnchen bleiben besser wild. Beobachten Sie sie aus der Entfernung und achten Sie darauf, dass andere Tiere wie Katzen oder Raben keinen Zugang zur Futterstelle haben.

Eichhörnchen sind Wildtiere und gehören nicht in gewöhnliche Haushaltungen. Dennoch kommt es vor, dass verletzte oder verwaiste Tiere aufgenommen werden. Wer sich dieser Verantwortung stellt, sollte ihre Bedürfnisse genau kennen.
Ein geeignetes Gehege muss groß, strukturiert und naturnah sein – mit vielen Klettermöglichkeiten, Rückzugsorten und abwechslungsreicher Einrichtung. Die Tiere brauchen Beschäftigung und Bewegung, um gesund zu bleiben.
In der Ernährung gelten ähnliche Regeln wie in der Wildbahn: Hauptbestandteile sind Nüsse, Samen und frisches Obst. Auch Gemüse kann ergänzt werden. Wichtig ist eine nährstoffreiche, aber ausgewogene Mischung, die auf industrielles Tierfutter verzichtet.
Da Eichhörnchen sensibel reagieren, ist Ruhe im Umfeld entscheidend. Direkter Kontakt sollte möglichst vermieden werden – Vertrauen entsteht mit Zeit und Abstand.
Eichhörnchen benötigen eine vielseitige Ernährung, die ihrem natürlichen Verhalten entspricht. Nüsse, Samen, Obst, Gemüse und gelegentlich tierische Bestandteile bilden die Grundlage ihrer Nahrung – ergänzt durch gesammelte Vorräte im Jahreslauf.
Wer sie im Garten unterstützen möchte, sollte auf hochwertige, naturbelassene Futtermittel achten. Eine ausgewogene Mischung hilft nicht nur beim Energiehaushalt, sondern stärkt auch das Immunsystem der Tiere.
Ob in freier Natur oder in menschlicher Obhut – entscheidend ist, dass das Futter artgerecht, abwechslungsreich und frei von Zusätzen ist. So lassen sich Gesundheit und Lebensqualität der Eichhörnchen langfristig fördern.
Eichhörnchen ernähren sich hauptsächlich von pflanzlicher Kost. Dazu zählen Nüsse, Samen, Beeren, Früchte und Knospen. Im Herbst sammeln sie Vorräte für den Winter. Gelegentlich fressen sie auch tierische Nahrung wie Insekteneier oder Jungvögel.
Eichhörnchen bevorzugen Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln und Eicheln. Diese Nüsse liefern viel Energie und enthalten wertvolle Fette, Eiweiße und Vitamine – ideal für die Vorratsspeicherung im Herbst.
Eichhörnchen fressen gerne süßes Obst wie Äpfel, Beeren und Trauben. Auch Gemüsesorten wie Karotten, Tomaten und Mais gehören zu ihrem Speiseplan. Diese Lebensmittel liefern wichtige Vitamine und sorgen für Abwechslung im Futter.
Für eine ausgewogene Ernährung eignen sich verschiedene Samen und Körner, etwa Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Buchweizen oder Kürbiskerne. Sie liefern wichtige Nährstoffe wie Proteine, Fette und Mineralstoffe. Entscheidend ist die richtige Menge – zu große Portionen können zu Übergewicht führen.
Am besten eignen sich speziell abgestimmte Futtermischungen, die Nüsse, Samen, Getreide und getrocknetes Obst enthalten. Sie versorgen Eichhörnchen mit allen wichtigen Nährstoffen und erleichtern die artgerechte Fütterung – sowohl im Garten als auch bei der Pflege in menschlicher Obhut.
Nicht alle Lebensmittel sind für Eichhörnchen geeignet. Schokolade ist wegen des enthaltenen Theobromins giftig, salzige Snacks wie Chips belasten Kreislauf und Nieren, und manche Nüsse – etwa Macadamia oder rohe Cashews – können Verdauungsprobleme verursachen. Für die Fütterung sollte deshalb ausschließlich verträgliche, naturnahe Nahrung verwendet werden.
Wichtig ist ein ruhiger, geschützter Ort für die Futterstelle – fern von Straßen, Katzen oder Hunden. Das Futter sollte abwechslungsreich, naturbelassen und frei von Schimmel sein. Achten Sie auf saubere Gefäße und beobachten Sie die Tiere regelmäßig auf Auffälligkeiten, um Krankheiten früh zu erkennen.
Ja. In Gefangenschaft brauchen Eichhörnchen besonders ausgewogenes Futter mit hohem Nährwert. Nüsse, Samen, frisches Obst und etwas Gemüse bilden die Basis. Wichtig ist eine naturnahe Umgebung mit Platz zum Klettern und ausreichend Beschäftigung, damit die Tiere aktiv und gesund bleiben.
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