Einfach Stichwort eingeben und sich inspirieren lassen.
Der Teichmolch zählt zu den häufigsten Amphibien Mitteleuropas. Als Bewohner naturnaher Gewässer wechselt er geschickt zwischen Land- und Wasserleben und spielt eine wichtige Rolle in ökologischen Kreisläufen. Besonders auffällig sind die Männchen im Frühjahr mit ihrem gewellten Rückenkamm – ein Zeichen der Paarungsbereitschaft.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Lissotriton vulgaris |
| Körperlänge | 6–8 cm, maximal bis 11 cm |
| Lebensraum | Fischfreie Teiche, Gräben, naturnahe Gärten |
| Nahrung | Insektenlarven, Wasserflöhe, Spinnen, Würmer |
| Fortpflanzung | 100–300 Eier, einzeln an Wasserpflanzen abgelegt |
| Besonderes Merkmal | Männchen mit gewelltem Rückenkamm und Schwanzsaum im Frühjahr |
| Lebensdauer | 6–10 Jahre in der Natur |
| Schutzstatus | Besonders geschützt nach Bundesnaturschutzgesetz |
Der Teichmolch bevorzugt pflanzenreiche, fischfreie Kleingewässer. Er lebt in naturnahen Gärten, Tümpeln oder Gräben. Im Frühjahr wandert er vom Winterquartier an Land zum Laichgewässer. Tagsüber versteckt er sich gerne unter Steinen oder in Laubhaufen. Nach der Fortpflanzung zieht er sich im Sommer wieder an Land zurück
Seine braune bis olivgrüne Oberseite tarnt ihn gut in der Umgebung. Die Bauchseite ist gelb bis orange mit dunklen Flecken. Männchen tragen im Wasser einen auffälligen Rückenkamm und einen bläulichen Saum am Schwanz. Weibchen sind insgesamt dezenter gefärbt und größer.
Weiblicher Teichmolch im Laichgewässer: Unauffälliger gefärbt und ohne Rückenkamm – Weibchen legen während der Fortpflanzungssaison bis zu 300 Eier an Wasserpflanzen ab.

Männlicher Teichmolch in Wassertracht: Deutlich sichtbar sind der hohe, gewellte Rückenkamm und der bläuliche Saum am Schwanz – typische Merkmale während der Paarungszeit.
Zur Paarungszeit im Frühjahr zeigen die Männchen Balzverhalten mit Duftstoffen und auffälligen Bewegungen. Nach der Aufnahme der Spermatophore legt das Weibchen einzelne Eier in Wasserpflanzen. Die Larven entwickeln sich in wenigen Wochen zu Jungmolchen und gehen nach der Metamorphose an Land.
Im Wasser jagt der Teichmolch Insektenlarven, Wasserflöhe oder kleine Krebstiere. An Land ernährt er sich von Spinnen, Würmern oder Asseln. Feinde sind unter anderem Fische, Reiher, Schlangen wie die Ringelnatter oder große Wasserinsekten.
Trotz seiner weiten Verbreitung ist der Teichmolch regional gefährdet. Hauptursachen sind der Verlust naturnaher Gewässer, Pestizide oder Straßenverkehr. Er steht unter besonderem Schutz und darf nicht gefangen oder gehalten werden. Wer fischfreie, naturnahe Teiche anlegt, kann viel zu seinem Erhalt beitragen.
Teichmolche sind 6–11 cm lang, olivbraun gefärbt mit gefleckter Bauchseite. Männchen zeigen im Frühjahr einen gewellten Rückenkamm und einen bläulichen Schwanzsaum.
Im Wasser ernährt er sich von Insektenlarven, Wasserflöhen und Amphibienlaich, an Land von kleinen Spinnen, Würmern und Asseln.
Zwischen Februar und August. Im Frühjahr zur Paarungszeit im Wasser, im Sommer und Herbst an Land. Wie Sie einen Techmolch beobachten können.
An frostgeschützten Orten an Land – z. B. unter Laub, Wurzeln, Steinen oder in Erdhöhlen.
Durch einen fischfreien, chemiefreien Teich mit flachen Ufern, Pflanzenvielfalt und Rückzugsmöglichkeiten wie Laubhaufen oder Steinriegel.
Mit einem fischfreien Naturteich und naturnahen Rückzugsorten schaffen Sie wertvolle Lebensräume – nicht nur für den Teichmolch, sondern auch für Grasfrosch, Bergmolch und andere heimische Amphibien.
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